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Bei diesem Bauvorhaben hatte der Bauherr das Wohnzimmer seines norddeutschen Wohnhauses (Baujahr 1914) in Eigenleistung mit der Janßen-Fußbodenheizung im Trockenaufbau ausgerüstet.

Auf ca. 40 m² kamen als Oberbodenbelag selbstklebende PVC-Planken in Holzbodenoptik zum Einsatz. Zum konkreten Bodenaufbau sehen Sie bitte die nachfolgenden Fotos samt Anmerkungen.

Die Besonderheit bei diesem Bauvorhaben war u.a., dass die Fußbodenheizung mit derselben Heizwassertemperatur wie das übrige Heizkörper-System des Hauses betrieben werden sollte, so dass im Winter und unter Volllast durchaus Heizwassertemperaturen um 70°C auftreten können.

Außenansicht Wohnzimmer

Der Untergrund des Raumes besteht, wie früher üblich, aus gebranntem Sand. Auf Steinplatten mit Kunststoffkeilen wurden die Traghölzer (8 x 16 cm) mit 50 cm Abstand zueinander ausgerichtet. An der Unterkante dieser Balken wurden beidseitig Dachlatten angesetzt.

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Auf die Traghölzer wurde dann eine 12 mm starke OSB-Platte als Auflagefläche für die weitere Bodenkonstruktion verschaubt.

Hierauf wurden 70 mm hohe Lagerhölzer aufgebracht, welche den Hohlraum für die Integration der Wärmedämmung sowie der Fußbodenheizung herstellten.

OSB-Platte

Hier sehen Sie wie zunächst zwischen den Lagerhölzern eine Wärmedämmschicht aus 40 mm starken Styrodur-Dämmplatten eingebracht wurde.

Wärmedämmung

Im Anschluss wurden die Heizrohrschlangen aus Kupferrohr 18 x 1 mm erstellt.

Im vorliegenden Fall entschied sich der Bauherr für das Löten zum Verbinden der Kupferrohre. Natürlich hätten die Kupferrohre ebenso gut verpresst werden können. Die Entscheidung über die konkrete Art der Verbindung trifft der Heizungsbauer oder im Rahmen einer Selbstmontage der Bauherr.

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Für die Montage werden von uns detaillierte Verlegepläne erstellt, aus denen der exakte Verlauf der Heizrohr zu erkennen ist.

Auf diesem Foto sehen Sie die auf das Heizrohr aufgesteckten Aluminium-Wärmeverteiler. Bei einem Rohrabstand von 50 cm und einer Gefachbreite von 42 cm kommen 39 cm breite Aluminium-Wärmverteiler zum Einsatz.

Aluminium-Wärmeverteiler

Oberhalb der Heizebene brachte der Bauherr dann 22 mm Rauhspund sowie 2 mm Schaumfolie zur Entkoppelung auf.

Die Aluminium-Wärmeverteiler werden einfach von oben auf das Heizrohr aufgesteckt, umfassen dieses dann auf ca. 2/3 seines Umfangs und gewährleisten so eine hervorragende Wärmeübertragung vom Kupferrohr auf die Alumininium-Wärmeverteiler.

 

 

Aluminium-Wärmeverteiler

Auf diesem Foto sehen Sie noch einmal die Kupferheizrohre mit den Aluminium-Wärmeleitblechen unterhalb des Rauhspundes.

Wir möchten noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass es mannigfaltige Möglichkeiten in Bezug auf die Gestaltung der Bodenkonstruktion, Wärmedämmung und Schallschutzmaßnahmen gibt und sich diese regelmäßig von Bauvorhaben zu Bauvorhaben unterscheiden.

Rauhspund

Oberhalb der 22 mm Rauhspundebene wurden dann vollflächig OSB-Platten (15 mm stark, schwimmend, nicht verschraubt, Nut und Feder verleimt) verlegt.

Danach erfolgt die Verlegung des Oberbodenbelags.

OSB-Platte

Hier sehen Sie einen Teil des Wohnzimmers nach der Fertigstellung. Als Oberbodenbelag hatte sich der Bauherr für selbstklebende  sog. "PVC-Planken" in einer Holzbodenoptik entschieden. Den Heizkörper, den der Bauherr zusätzlich "zur Sicherheit" installiert hatte, erwies sich im Heizbetrieb im Hinblick auf die Deckung des Energiebedarfs des Raumes als überflüssig. Die Fußbodenheizung konnte den Raum allein ausreichend erwärmen.

Oberbodenbelag
   

Abschließend möchten wir uns bei dem Bauherrn ausdrücklich für sein positives Feedback sowie für die Überlassung der Fotografien bedanken.

Weiter unten haben wir Ihnen zu Anschauunsgzwecken den Inhalt der E-Mail des Bauherrn noch einmal im Zusammenhang zitiert. Besonders gefreut hat uns, dass das in unser System gesetzte Vertrauen mit einem hervorragenden Heizergebnis belohnt wurde.

Nahezu täglich wenden sich völlig verunsicherte Interessenten mit der Frage an uns, ob man einen Raum mit Holzboden überhaupt sinnvoll beheizen kann. Im Regelfall wurden diese Interessenten im Vorfeld durch Internetforen, vermeintliche Fachleute (Architekten, Holzbodenanbieter) oder auch durch Familie, Nachbarn und Freunde mit gefährlichem Halbwissen versorgt. Wir versuchen dann im Beratungsgespräch auf alle Fragen ausführlich einzugehen und auf der Grundlage der Physik die Interessenten von der Güte unserer Systeme zu überzeugen. Gleichwohl verstehen wir, dass häufig ein Rest Verunsicherung bleibt, da heutzutage viele  Unternehmen so ziemlich alles behaupten würden, um zu einem Abschluss zu gelangen.

Regelmäßig sind alle Beteiligten erst nach 1-2 Heizperioden restlos von der Qualität der Janßen-Fußbodenheizung überzeugt - nämlich dann, wenn alle Räume ausreichend beheizt, ein angenehmes Raumklima erzeugt werden konnte und vor allem die Bodenbeläge keine heizungsseitige Beeinträchtigung erfahren haben. Letzteres ist vor allem bei hochwertigen Holzböden von größter Wichtigkeit. Nur, wenn es in der Planungsphase um die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Heizsystem geht, kann man als Bauherr regelmäßig nicht auf die eigene Erfahrung zurückgreifen.

Für uns ist es vor diesem Hintergrund besonders erfreulich, dass wir Ihnen stellvertretend für die vielen zufriedenen Kunden hier ein kleines privates Projektbeispiel eines Selbstbauers vorstellen durften und Ihnen vielleicht auch damit die Entscheidung erleichtern können. Falls auch Sie spezielle Fragen haben, zögern Sie bitte nicht uns anzurufen!

 

"hallo herr janßen,

es ist ja schon jahre her als ich mit ihnen telefoniert hatte und bei ihnen die wärmeleitbleche bestellt habe. vielleicht erinnern sie sich, ich hatte ihnen gesagt ich würde ihnen nach der fertigstellung auch die fotos zur verfügung stellen...

zum projekt: modernisierung meines elternhauses Bj. 1914.

ich habe wert darauf gelegt, die bausubstanz soweit möglich unverändert zu lassen. beton/estrich kam als fußboden hier nicht in frage um die dann entstehenden feuchtigkeitsprobleme zu umgehen. das haus hat nur ein backsteinstapelfundament mit einer zementsperrschicht in fußbodenhöhe. die innenwände wurden mit rigipsplatten und ansetzbinder egalisiert.

zu den bildern:  fußbobenheizung im trockenaufbau für das wohnzimmer mit 40 quadratmetern. untergrund besteht wie früher üblich aus gebranntem sand. auf steinplatten mit kunststoffkeilen wurden die traghölzer (8x16cm) mit 50 cm abstand zueinander ausgerichtet. an der unterkante dieser balken habe ich beidseitig dachlatten angesetzt. darauf dann 12mm osb verschaubt. hierauf dann 40mm styrodur gelegt. mittig dann 18x1 mm kupferrohr gelegt, bögen mit der biegezange erstellt.

nach anbringen der leitbleche wurde dann 22mm rauhspund aufgebracht. hierauf dann noch 2mm schaumfolie zur entkoppelung und dann 15mm OSB (schwimmend, nicht verschraubt, nut und feder verleimt) der bodenbelag sind selbstklebende PVC-planken.

ich habe das system in 2 kreise unterteilt. die vorlaufrohre haben jeweils ein 3/4" heizungsventil.  die regelung übernimmt ein preisgünstiger funk-raumthermostat (Fabrikat ELV) der mit 2 batteriebetriebenen stellmotoren kommuniziert.

ich habe nun schon 2 winter das system benutzt, teilweise mit bis zu 70 °C vorlauftemperatur. im ersten winter war der boden sogar noch vollflächig mit malervlies abgedeckt.

das ergebnis übertraf meine erwartungen bei weitem. die wärme ist sehr angenehm und gleichmäßig, der boden ist nicht kalt aber auch nicht so deutlich warm wie bei herkömmlichen fußbodenheizungen.

es hat sich noch ein interessanter nebeneffekt ergeben. die wärme, die aus der fußbodenheizung über die wandanschlussfugen austritt strömt hinter die gipsplatten. dadurch erwärmen sich die wände und strahlen merklich wärme ab. durch diesen effekt ist bei ausgekühletm raum eine anlaufträgheit nur gering feststellbar.

auf dem letzten foto kann man einen heizkörper erkennen, den ich 'für kalte winter' vorsichtshalber installiert habe, dieser ist jedoch völlig überflüssig. die FBH deckt den wärmebedarf vollständig.

ich möchte mich noch einmal dafür bedanken, dass sie mir meine anfängliche skepsis genommen haben. meine entscheidung ist absolut richtig gewesen.

in kürze werde ich den anbau dieses hauses angehen. hier handelt es sich dann um einen holzrahmenbau auf betonplatte (ca 55qm). dort möchte ich dann vollflächig ihr system für den nassaufbau im estrich einbringen.

mit freundlichen, warmen grüßen,..."

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